Menschen, willkommen in Deutschland.

Allein im Oktober 2015 sind über 350.000 Menschen in Deutschland angekommen. Viele von ihnen mussten innerhalb kürzester Zeit ihre Heimat verlassen. Sie kommen in einem fremden Land an, mit fremder Kultur und einer fremden Sprache.

Wir möchten den Neuankömmlingen sagen, dass sie in unserem Land nicht nur angekommen, sondern auch willkommen sind. Und das in einer Sprache, die sie verstehen: in ihrer Sprache.

Sag auch du Willkommen.

Fremdenfeindliche und intolerante Strömungen versuchen in Deutschland feindselige Stimmung gegen Flüchtlinge zu verbreiten. Zeig ihnen, dass die Mehrheit in unserem Land nicht so denkt! Setze ein Zeichen mit deinem Post. Kreiere dein Statement und werde Teil von „Menschen, willkommen in Deutschland.“

Und so geht’s:

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Dafür steht unser Deutschland:

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Was uns bewegt.

  • Matthias Killing, TV-Moderator

    Was bedeutet Integration für dich? 

    Integration bedeutet für mich, dass sich Menschen aus den verschiedensten Kulturen miteinander verstehen und miteinander in Frieden leben. Integration hat aus meiner Sicht zwei Seiten – zum einen muss der Wille der „Aufnehmenden“ gegeben sein – zum anderen müssen die „Ankommenden“ sich integrieren wollen. Dazu gehört es, Werte wie Respekt und Wertschätzung zu achten. Nur durch diesen Ansatz können Parallelgesellschaften vermieden werden. 

    Wie können wir die Neuankömmlinge schnell in die Gesellschaft integrieren? 

    Das ist natürlich eine sehr komplexe Frage. Aber in allererster Linie über offene Gespräche, über das Aufeinander-Zugehen – nur so kann ein erster Grundstein gelegt werden. Wir müssen offen und gastfreundlich sein – wir dürfen keine Scheu haben. Wir müssen nicht nur unsere Türen öffnen, sondern auch unsere Herzen. Das kann schon im Sportverein beginnen: Warum nicht Flüchtlinge zum Training einladen? In meinem Bekanntenkreis sind so, in den letzten Monaten, schon einige Freundschaften entstanden.

    Engagierst du dich bereits in anderen Flüchtlingsprojekten?

    Ich habe bereits an diverse Einrichtungen gespendet, bei denen ich sicher bin, dass das Geld ankommt. Des Weiteren verfolge ich die exzellente Arbeit meines Kollegen Andreas Einbeck sehr genau – was er auf dem Balkan und in Bayern leistet ist enorm. 

    Hast du persönliche Erfahrungen mit rechter Gewalt gemacht? Und wie bist du damit umgegangen? 

    Bisher zum Glück noch nicht. 

  • Frank Buschmann, Sport-Moderator

    Was bedeutet Integration für dich?

    Menschen nicht zu kasernieren, sondern sie in ein ganz "normales" Umfeld zu bringen. Austausch von Werten und Verständnis für andere Kulturen zu entwickeln.

    Wie können wir die Neuankömmlinge schnell in die Gesellschaft integrieren?

    Natürlich haben wir ein Wertesystem – das ich sehr schätze. Aber auch wir können von Migranten lernen. Es muss ein Miteinander sein, dann werden alle profitieren. Abbau von Vorurteilen auf beiden Seiten ist wichtig!

    Wo siehst du die Ursachen für den Flüchtlingsstrom?

    In der Politik! Viele Flüchtlinge wären ganz sicher lieber in ihrer Heimat. In den betroffenen Regionen muss Stabilität entstehen. Ich glaube, niemand lässt eine Familie und ein Umfeld zurück, wenn er glücklich und zufrieden ist. Europa soll und muss helfen.

    Viele haben Angst vor der Überfremdung. Wie kann man ihnen diese Angst nehmen?

    Persönliche Begegnungen helfen bestens, Vorurteile abzubauen. Wenn du mit Menschen persönlich zu tun hast, lernst du sie auch kennen...

    Im Netz wimmelt es von rechten Kommentaren. Wie sollte man dagegen vorgehen?

    Ich bin via Social Media auch schon übel angegangen und bedroht worden. Ich suche immer wieder den Austausch, die Diskussion. Das ist aber nicht immer möglich.... Zur Not blockieren, melden und eventuell sogar anzeigen!

     

  • Mateo, Culcha Candela

    Was bedeutet Integration für euch?

    Dass man Menschen aus anderen Teilen der Welt auf Augenhöhe und mit Respekt begegnet. Integration heißt für mich auch Bildung und der Zugang zur Sprache sowie das Bekenntnis zu den Errungenschaften unserer demokratischen Gesellschaft. 

    Wie können wir die Neuankömmlinge schnell in die Gesellschaft integrieren?

    Nochmal: Sprache und Bildung! Die Flüchtlinge wollen in Deutschland leben, weil sie unsere Gesellschaft gut finden. Sonst würden sie ja nach Russland oder China fliehen. Sie sind motiviert und wollen arbeiten, aber auch konsumieren. Das heißt, sie müssen schnell in den Wirtschaftskreislauf integriert werden. Es gibt einen Arbeitsplatzleerstand und auch bei den Azubistellen gibt es nicht genug Bewerber. Es muss den Menschen, die hier herkommen, in Zukunft schneller möglich sein, zu arbeiten. 

    Engagiert ihr euch bereits in anderen Flüchtlingsprojekten?

    Wir haben die Aktion "Bock auf Bunt" ins Leben gerufen. Auf der "Candelistan" Tour 2015 geben wir 1€ von jedem verkauften Ticket an "Pro Asyl" und den kompletten Umsatz vom Verkauf der "Bock auf Bunt" T-Shirts ebenfalls. 

    Viele haben Angst vor der Überfremdung. Wie kann man ihnen diese Angst nehmen?

    Geht auf die Leute zu! Das Erstaunliche ist doch: Die Angst überwiegt in Regionen, wo es kaum interkulturellen Austausch gibt! Siehe Dresden und Teile Sachsens. Klar gibt es auch in anderen Teilen Deutschlands Probleme, aber nicht in diesem Ausmaß. Je mehr man aufeinander zugeht, desto weniger Angst hat man. Die Angst entsteht nämlich aus Ignoranz. Das gilt für beide Seiten. 

    Im Netz wimmelt es von rechten Kommentaren. Wie sollte man dagegen vorgehen?

    Löschen. 

    Hier geht es zur Aktion von Culcha Candela - Bock auf Bunt

  • Kostas Murkudis, Modeschöpfer

    Was bedeutet Integration für dich? 

    Integration ist für mich der Wille beider Parteien zusammenzuwachsen.

    Wie können wir die Neuankömmlinge schnell in die Gesellschaft integrieren?

    Grundsätzlich halte ich es für entscheidend, Berührungsängste abzubauen. Bildung und Aufklärung sind hierbei entscheidende Faktoren. 

    40% der Deutschen sind der Meinung, dass Deutschland keine weiteren Flüchtlinge mehr aufnehmen kann. Wie schätzt du die aktuelle Situation ein?

    Nur mal zur Relation: Wir leben in einem Land mit mehr als 80 Millionen Einwohnern – das heißt, wir sprechen von nicht einmal 5 % Einwanderern. Wir können nicht einfach nur zusehen und diesen Teil der Welt unserer Verantwortung entziehen – wegschauen kann keine Lösung sein. 

    Viele haben Angst vor der Überfremdung. Wie kann man ihnen diese Angst nehmen?

    Die sogenannte „Angst vor Überfremdung“ beruht auf Nicht-Wissen und Ignoranz – und ist nur bedingt real. Es ist doch eher so, dass die aktuelle Situation eine Chance für beide Seiten darstellt. Was wäre gewesen, wenn nach dem 2. Weltkrieg keine Einwanderer aus Italien, Griechenland und der Türkei nach Deutschland gekommen wären? Auch sie haben einen entscheidenden Anteil am Wirtschaftswunder dieser Zeit. Sie haben unsere Welt in vielen Facetten reicher gemacht.

    Was bedeutet Vielfalt für dich/euch?

    Vielfalt bedeutet Bereicherung in vielen Aspekten des Lebens und ist Ausdruck von Vitalität einer Gesellschaft.

    Im Netz wimmelt es von rechten Kommentaren. Wie sollte man dagegen vorgehen?

    Gute und starke Gegenbeispiele den Behauptungen und Argumenten der braunen Gruppierungen gegenüberstellen und sie so entkräften.